Die Gesundheit

Der Appenzeller an sich ist bislang eine robuste Rasse mit wenigen genetischen Dispositionen zu irgendwelchen schweren Erkrankungen. Doch auch hier gibt es in einigen Linien bereits gehäufte Degenerationen wie deformierte Hüften (HD) und Ellenbogen (ED). Damit der Appenzeller auch künftig gesund bleibt, unterziehen wir unsere Zuchthunde umfänglichen Untersuchungen: Neben Röntgen der Gelenke und Auswertung bei einem spezialisierten Gutachter wird bei uns standardmäßig auf Ektopische Urether und Patellaluxation untersucht. Genomwertschätzung ist sowieso Standard.

Dennoch schauen wir uns die potentiellen Zucht-Hunde im Gesamtbild an. Eine C-Hüfte muss beispielsweise nicht zwangsläufig Zuchtausschluss bedeuten, wenn der Hund wertvolle Anlagen für den Genpool mitbringt und der Verdacht naheliegt, dass die C-Hüfte nicht erblich bedingt sondern anderweitig erworben ist. Natürlich suchen wir dann zur Verpaarung gezielt nur ganz gesunde Hunde aus, in diesem Beispiel also mit A-Hüfte.